Good Vienna Tours

Wien FAQ

Obwohl viele dieser Komponisten keine gebürtigen Wiener sind, haben sie einen unverzichtbaren Beitrag geleistet, Wien zur Welthauptstadt der klassischen Musik zu machen, wo Musiker sich dank der Großzügigkeit der Habsburger Dynastie und vieler anderer Adelsgeschlechter ihrer Kunst widmen konnten und beachtliche Freiheiten genossen. Die kaiserliche Hofburg in der Wiener Innenstadt bot ein florierendes Ambiente für künstlerische Unterfangen und zog internationale Musiker und Kunstschaffende an.  

Falls Sie vorhaben, Silvester in Wien zu feiern, haben Sie die wundervolle Gelegenheit, das meist übertragene Klassikkonzert der Welt – das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein – aus erster Hand zu erleben. Wenn Sie live dabei sein möchten, buchen Sie bitte weit im Voraus. Es handelt sich schließlich nicht umsonst um eines der gefragtesten Klassikkonzerte der Welt! Sollten Sie keine der begehrten Eintrittskarten ergattern, bietet der Musikverein regelmäßig hochklassige Konzerte mit namhaften Vertretern der klassischen Musik.  

Für Opernliebhaber bietet die Wiener Staatsoper ein außerordentlich vielfältiges Programm mit fast täglich wechselnden Opern. Die Staatsoper befindet sich ebenfalls in Wiens historischer Innenstadt und liegt nur wenige Gehminuten von Musikverein, Haus der Musik oder Mozarthaus entfernt. Ebenfalls ganz in der Nähe befinden sich Karlskirche, Stephansdom und Peterskirche, wo auch regelmäßig Klassikkonzerte stattfinden.  

Das Wiener Kaffeehaus ist eine altbewährte Institution und spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der Wiener Kultur und Gesellschaft. Es gibt Kaffeehäuser im historischen Zentrum genauso wie in jedem anderen Bezirk, es gibt moderne und altmodische, es gibt sie für jeden Geschmack – also bitte, halten Sie sich, solange Sie in Wien sind, von amerikanischen Ketten fern, sondern gehen Sie in die traditionellen Cafés und unterstützen Sie die lokale Wirtschaft.  

Kaffeehäuser bieten eine breite Auswahl an Kaffeegetränken, internationalen Zeitungen und natürlich auch typische Süßspeisen und Kuchen, darunter Apfelstrudel, Sachertorte oder Punschkrapfen. Das klassische Design besteht gewöhnlich aus Tischen mit Marmorplatte, Thonet-Stühlen und einem stilvollen-altmodischen Interieur. Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig bezeichnete das Wiener Kaffeehaus einmal als „eigentlich eine Art demokratischer, jedem für eine billige Schale Kaffee zugänglicher Klub, wo jeder Gast für diesen kleinen Obolus stundenlang sitzen, diskutieren, schreiben, Karten spielen, seine Post empfangen und vor allem eine unbegrenzte Zahl von Zeitungen und Zeitschriften konsumieren kann“. Seitdem hat sich eigentlich nur ein kleines Detail geändert: ein „kleiner Obolus“ bedeutet heute mindestens drei Euro für einen kleinen Espresso. Zu den bekanntesten Wiener Kaffeehäusern zählen das Café Demel, das Café Sacher und das Café Zentral in der historischen Innenstadt von Wien sowie das Café Sperl im 6. Bezirk, unweit des Museumsquartiers. 

Die Donau ist Europas zweitlängster Fluß, der in Deutschland entspringt und durch ganze zehn Länder fließt, bevor er ins Schwarze Meer mündet. In Wien wird die „Schöne blaue Donau“, wie es im berühmten, von Johann Strauß Sohn komponierten Walzer heißt, von der Neuen Donau, der Alten Donau und der Donauinsel ergänzt, die zusammen ein riesiges, leicht erreichbares Naherholungsgebiet mit unzähligen Freizeitangeboten und Outdoor-Aktivitäten bilden. Im Stadtzentrum gleich an der Grenze zum 1. Bezirk, befindet sich außerdem der Donaukanal, wo im Sommer viele Lokale Außenbewirtung anbieten und man in einigen Beach Bars sogar auf Liegestühlen chillen und die Zehen in den Sand recken kann.  

Der internationale Flughafen Wien-Schwechat liegt 19 Kilometer südöstlich der Wiener Innenstadt. Ein Taxi ins Zentrum kostet etwa 30 Euro (40 Euro nachts), während man für den Wiener Airport Bus nur 8 Euro pro Person zahlt (verkehrt zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht und braucht 20 Minuten bis zum Morzinplatz/Schwedenplatz in der Innenstadt). Mit dem ausgiebig beworbenen CAT (City Airport Train) gelangt man in nur 16 Minuten nach Wien-Mitte (Landstraße), allerdings schlägt eine einfache Fahrt mit 11 Euro und die Hin- und Rückfahrt mit 19 Euro zu Buche. Wer nicht extrem in Eile ist, fährt am besten und günstigsten mit der S-Bahn nach Wien-Mitte (Linie S7 Richtung Floridsdorf, verkehrt zwei Mal stündlich bis Mitternacht). Dort kann man in alle Richtungen umsteigen, zum Beispiel in die U3, die einen direkt zum Stephansplatz mitten im Herzen der Altstadt bringt, wo der berühmte Stephansdom steht. 

Züge verbinden Wien regelmäßig mit allen Nachbarländern und den österreichischen Bundesländern. Nachtzüge und die schnellen Euro-City-Züge verkehren zwischen Wien und praktisch allen größeren Städten in Mitteleuropa. Österreichische Railjets und deutsche ICE fahren beispielsweise von/nach München, Budapest, Zürich oder Prag. Wiens Hauptbahnhof liegt im 10. Bezirk und ist mit der U1 an die Innenstadt (Karlsplatz/Stephansplatz) angebunden. Bitte beachten Sie, dass Züge Richtung Osten oft vom Westbahnhof abfahren. 

Internationale Fernbusunternehmen wie Flixbus, Blaguss oder Eurolines bieten Verbindungen zwischen Wien und vielen Zielen in ganz Europa an, vor allem in den Nachbarländern. Die Busse fahren vom internationalen Busterminal in Wien-Erdberg ab bzw. kommen dort an (U-Bahn-Station Erdberg, U3). 

Österreich gehört der Euro-Zone an, seine Währung ist der Euro. Wenn Sie Geld wechseln müssen, ist es ratsamer eine Bank in der Stadt aufzusuchen, da diese in der Regel bessere Wechselkurse bieten als Hotels oder die Wechselschalter am Flughafen. Prüfen Sie auf jeden Fall vorher, ob Gebühren anfallen, und vergleichen Sie den angebotenen Wechselkurs mit dem durchschnittlichen Wechselkurs. Bankautomaten sind eine gute Alternative, um an Bargeld in der Landeswährung zu kommen und bieten meist günstigere Tauschkurse als Wechselstuben. Schauen Sie nach, ob ihre Heimatbank Abkommen mit örtlichen Banken besitzt. Wenn dem so ist, sollten Sie deren Automaten kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr nutzen können. Wählen Sie bei der Auszahlung immer Euro, um sicherzugehen, dass sie den besten Wechselkurs erhalten.  

Der Besuch eines „Heurigen“, eines typischen Lokals, in dem junger Wein ausgeschenkt wird (auch Buschenschank genannt), sollte bei keinem Wien-Besuch fehlen. Die meisten Heurigen liegen weit außerhalb von der Wiener Innenstadt, wobei es Ausnahmen gibt: etwa ganz in der Nähe des Stephansdoms, in der Ballgasse, liegt mit dem „Gigerl“ ein wahrer Geheimtipp versteckt. „Heuriger“ bedeutet so viel wie diesjähriger Wein und wird als „Achterl“ (1/8 Liter), „Vierterl“ (1/4 Liter) und in der Halb-Liter-Karaffe serviert. Die bekannteste und touristischste Gegend für einen Heurigen-Besuch ist Grinzing (Endstation der Tramlinie 38, Abfahrt ab Schottentor). Daneben gibt es zahlreiche, ebenso schöne Lokale in Nußdorf (Endstation der Tramlinie D), Stammersdorf (Endstation der Tramlinie 31) oder Neustift (Buslinie 43B). 

Österreich hat eine lange Tradition als Weinanbauland und bietet einige exzellente regionale Weine. Zwei Drittel der Produktion entfallen auf Weißweine, die bekannteste autochthone weiße Rebsorte ist der Grüne Veltliner. Zu den erfolgreichsten Rotweinsorten zählen Zweigelt und Blaufränkisch. Allein im Wiener Umland finden sich über 200 Weinkeller, doch in nur einer Fahrstunde erreicht man die Wachau oder den Neusiedler See, wo es zahlreiche Winzer gibt.  

Der Großteil der Wiener Hotels und Hostels bietet kostenloses WLAN. Zusätzlich können Besucher um die 400 WLAN-Hotspots im Stadtgebiet nutzen (allein 40 davon im 1. Bezirk), etwa am Stephansplatz, der Gegend um den Stephansdom in der Innenstadt, am Museumsquartier (wo sich das Leopoldmuseum, das Mumok und das ZOOM Kindermuseum u.v.a. befinden), am Naschmarkt, im Prater und auf der Donauinsel sowie an vielen Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen.  

Seien Sie sich bewusst, dass unerlaubtes Überqueren der Straße in Wien ein teurer Spaß werden kann, da die Verkehrsregeln in Österreich auch für Fußgänger gelten. Das Bußgeld für einmal bei Rot über eine Fußgängerampel gehen kann bis zu 140 Euro betragen – also besser anhalten und auf Grün warten. Währenddessen sollten Sie sich außerdem die Ampelmännchen genauer anschauen: An etwa 50 Fußgängerampeln in Wien, vor allem in der Innenstadt, sieht man nicht nur ein wartendes oder gehendes Männchen, sondern ein Pärchen – mal hetero, mal gleichgeschlechtlich, mal zwei Frauen, mal zwei Männer. Diese ganz besonderen Ampelmännchen wurden im Mai 2015 installiert, als sich die Stadt Wien für den Vienna Live Ball und den Eurovision-Songcontest vorbereitete, und sollten Wiens Weltoffenheit und Diversität hervorheben. Da das internationale Medienecho auf die Aktion derart positiv ausfiel, entschied der Stadtrat kurzerhand, die Ampel-Paar fest in der Wiener Gesellschaft zu verankern.  

Viele Museen in der Wiener Innenstadt bieten jungen Besuchern unter 19 Jahren freien Eintritt. Hierzu zählen: 

  • Albertina Museum 
  • Belvedere 
  • Heeresgeschichtliches Museum  
  • Kunsthistorisches Museum 
  • MAK – Museum für angewandte Kunst  
  • Mumok (Museum für Moderne Kunst) 
  • Naturhistorisches Museum 
  • Österreichische Nationalbibliothek  
  • Österreichisches Theatermuseum 
  • Technisches Museum  
  • Wien Museum am Karlsplatz  
  • ZOOM-Ausstellung im ZOOM Kindermuseum  

Um Einheimische nicht zu verärgern, sollten Sie in Wien einige Anfängerfehler vermeiden: Bestellen Sie niemals einen Cappuccino – denn der heißt in Wien „Melange“. Dasselbe gilt für Mixgetränke mit Sprudelwasser: Es heißt nicht Schorle, sondern Spritzer, egal ob Sie einen Weißweinspritzer (sozusagen das Nationalgetränk) oder einen Saft mit Sprudel (zum Beispiel Apfelspritzer) bestellen. Zudem ist es so ganz und gar nicht ratsam, in öffentlichen Verkehrsmitteln schwarz zu fahren: Sollten Sie bei einer der – zwar nicht recht häufigen – Kontrollen erwischt werden, kostet Sie das 103 Euro.  

Für den Fall der Fälle sind hier die wichtigsten Notrufnummern: Feuerwehr: 122; Polizei: 133; Krankenwagen: 144; Notarzt (nachts und am Wochenende): 141; Europäische Notrufnummer: 112.  

Die medizinische Versorgung in Österreich ist für Inhaber der Europäischen Krankenversichertenkarte kostenlos. Reisenden aus Nicht-EU-Staaten wird dringend empfohlen, vor Reiseantritt eine ausreichende Reisekrankenversicherung abschließen.  

Ladenöffnungszeiten sind in Österreich gesetzlich festgelegt. An Wochentagen sind die Geschäfte in den Haupteinkaufsstraßen in der Regel von 9 oder 9.30 Uhr bis 18 oder 19, manche auch bis 20 Uhr geöffnet. Shopping-Center wie die Mall in Wien-Mitte oder die Lugner-City öffnen um 9 Uhr und schließen, zumindest donnerstags und freitags, erst um 21 Uhr. Supermärkte sind unter der Woche von 7 oder 8 Uhr bis 19 oder 20 Uhr offen, am Samstag meist nur bis 18 Uhr. Auch alle anderen Geschäfte schließen samstags früher. An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen bleiben die Läden geschlossen, nur Supermärkte an größeren Bahnhöfen (etwa am Wiener Hauptbahnhof, am Praterstern oder am Franz-Josefs-Bahnhof) und Flughäfen dürfen öffnen. In der historischen Innenstadt von Wien haben außerdem ein Billa-Supermarkt am Neuen Markt und ein kleiner Spar-Markt neben dem Museumsquartier (Babenbergerstraße 9) am Sonntag auf.  

Menschenschlangen gibt es in Wien allerorten, vor allem im historischen Zentrum vor Museen und Restaurants, aber auch vor dem Bitzinger Würstelstand, einem der besten der Stadt, am Albertinaplatz – gleich neben dem Meeting Point für die Free Touren von Good Vienna. Manchmal müssen Sie sogar für unsere trinkgeldbasierten Stadtführungen Schlange stehen, es sei denn, Sie haben auf unserer Website im Voraus Plätze reserviert – also, nichts wie ran an den Computer und buchen! Die längsten Wartezeiten müssen Sie für gewöhnlich beim Schloss Schönbrunn, der Sommerresidenz von Kaiserin Sisi, in Kauf nehmen. Aber auch hierfür haben wir eine einfache Lösung: Kommen Sie einfach mit auf unsere Schloss Schönbrunn Tour! 

Der Prater liegt gut zwei Kilometer außerhalb der Wiener Innenstadt und ist ein rund 6.000 Quadratkilometer großer Park – der damit fast zwei Mal so groß ist wie der New Yorker Central Park. Am bekanntesten ist der Vergnügungspark, von den Wienern Wurstelprater genannt, mit dem berühmten Riesenrad. Den größten Teil des Areals macht ein weitläufiges, in weiten Teilen bewaldetes Naherholungsgebiet aus, wo die Wiener spazieren gehen, picknicken, sporteln, sich in die Sonne legen oder ihre Hunde Gassi führen. Der Prater beherbergt mehrere Kinder- und Jugendspielplätze, aber auch ein Planetarium, das Prater-Museum und die Liliput-Bahn, eine kleine Schmalspureisenbahn. Anfahrt mit der U1, Haltestelle Praterstern.

Österreichs Amtssprache ist Deutsch – gesprochen mit einem unverkennbaren österreichischen Akzent. Der Großteil der Einheimischen, vor allem der jüngeren Generation, spricht sehr gutes Englisch, wobei die meisten Leute sich dennoch in ihrer Muttersprache wesentlich wohler fühlen. Wenn es um offizielle Belange geht (Behördengänge und dergleichen), stellen Sie sich bitte darauf ein, dass nicht jeder Beamte gewillt ist, Englisch mit Ihnen zu sprechen.  

In der Wiener Innenstadt gibt es vielerorts öffentliche Toiletten, ebenso in Parks, etwa im Stadtpark oder Prater. Die Benutzung kostet 50 Cent. Die Öffnungszeiten sind nicht einheitlich, dauern aber normalerweise von 9 bis 18 Uhr. Auch in einigen U-Bahn-Stationen finden sich Toiletten, die 24 Stunden am Tag offen sind. Ein ganz besonderes Exemplar gibt es an der U-Bahn-Station Karlsplatz/ Ausgang Oper zu bestaunen: die singende Toilette, wo es zwar einen Euro kostet, sein Geschäft zu verrichten, dafür gibt es aber Strauß-Walzer als Hintergrundmusik. Manche Restaurants und Geschäfte verfügen ebenfalls über Toiletten, die gegen Gebühr auch Nicht-Kunden nutzen dürfen. Meist muss ein Ticket gelöst werden, das beim Begleichen der Rechnung wieder abgezogen wird. Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass sie stets eine 1-Euro- oder 50-Cent-Münze griffbereit haben.  

Die Wiener Küche ist vor allem für ihre Torten und Süßspeisen bekannt, enthält aber auch eine breite Vielfalt an anderen, herzhaften und meist fleischhaltigen Speisen. Das bekannteste Gericht ist zweifelsfrei das Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch (die günstigere Variante ist vom Schwein und wird als Schnitzel „Wiener Art“ angeboten. Unbedingt probieren sollte man auch Tafelspitz (gekochtes Rindfleisch, serviert mit Kartoffeln, Spinat und Meerettich), Gulasch (je nach Küchenmeister schärfer oder weniger scharf) mit Semmelknödel oder Selchfleisch mit Sauerkraut. Zum beliebtesten Wiener Fast Food zählen Käsekrainer und Fankfurter Würstel im Hotdog. Auch Vegetarier kommen in Wien auf ihre Kosten, für sie bietet die Wiener Küche beispielsweise Krautfleckerl, Kartoffelgulasch oder Eiernockerl. Zu den bekanntesten Desserts gehören Mehlspeisen wie Apfelstrudel, Topfenstrudel (mit Quarkfüllung) oder Kaiserschmarrn (dicke, in Stücke gerissene Pfannkuchen mit Kompott) und natürlich der Klassiker, die Sachertorte, ein Schokoladekuchen mit einer Schicht Aprikosenmarmelade in der Mitte. All diese Süßspeisen finden Sie in jedem beliebigen Kaffeehaus, die größte Auswahl bietet jedoch das Café Demel mitten in der Wiener Altstadt.  

Wien ist eine sehr sichere Stadt, vor allem in der historischen Innenstadt braucht man sich keine Sorgen zu machen. Generell ist es völlig unproblematisch, nachts alleine durch die Stadt zu laufen, wobei es einige Gegenden gibt, die besser meiden sollte, wer nicht auf zwielichtige Gestalten treffen will: Hierzu gehört die Gegend um den Praterstern und die U-Bahnhöfe entlang des Wiedner und Margaretengürtels. Davon abgesehen, gilt es lediglich die üblichen Spielregeln zu beachten: Denken Sie daran, dass Taschendiebe vor allem bei großen Menschenansammlungen und rund um die einschlägigen Touristenattraktionen leichtes Spiel haben. Und seien Sie vorsichtig mit den Heerscharen an Ticketverkäufern, die als Mozart verkleidet sind und rund um die Sehenswürdigkeiten – vor allem rund um den Stephansdom und die Staatsoper – anzutreffen sind. Sie alle versuchen, Eintrittskarten für Klassikkonzerte an den Mann zu bringen, doch manche bieten zu völlig überteuerten Preisen Tickets für windige Darbietungen, die nicht einmal den Namen Konzert verdienen. Und zu guter Letzt: Passen Sie auf Radfahrer und Fahrradwege auf! Wien ist voll von ihnen, die Radler sind rasant unterwegs – und es sie sind gnadenlos, wenn Sie versehentlich einen Fuß auf ihren Radweg setzen! 

You can find public toilets in many places in the historic centre of Vienna, but also in parks such as Stadtpark or Prater. In most cases you need to pay 0,50 Euro to use them. Opening hours are not standardized, but most are open during the day between 9am and 6pm. In some metro stations in the city centre, public toilets are open 24 hours a day. A very special bathroom experience is to be had in Karlsplatz station at the Opera (Staatsoper) exit – the “singing toilet”, where doing your business costs 1 Euro, but your visit will be accompanied by Strauss waltzes! Some restaurants and cafés also offer their restrooms to non-consuming guests, but charge for it. If you are dining in, most of the time you take your toilet ticket from the machine and when paying your bill it will be deducted from the total! So make sure that you always have a one euro or 50 cent coin on you!

Es gibt in Wien unendlich viel zu sehen und zu tun – nicht nur in der historischen Innenstadt, sondern auch im Umland dieser wunderschönen Stadt. Als kleine Entscheidungshilfe hier eine Liste der 10 Dinge, die Sie während Ihres Wien-Aufenthalts nicht verpassen sollten.  

  1. Stephansdom, das unverkennbare Wahrzeichen von Wien und Österreich
  2. Schloss Schönbrunn, die einstige Sommerresidenz von Kaiserin Sisi, und die Hofburg, von wo aus das mächtige Habsburger Reich jahrhundertelang regiert wurde. 
  3. 3. Die Spanische Hofreitschule mit ihren anmutigen Lipizzaner-Pferden
  4. 4. Ein Besuch im Kaffeehaus, um Torten und Süßspeisen zu probieren, allen voran Apfelstrudel und Sachertorte
  5. 5. In einem „Beisel“, einem typischen Wiener Wirtshaus, ein Wiener Schnitzel oder ein anderes typisches Gericht bestellen
  6. 6. In einem „Heurigen“ den guten, heimischen Wein probieren
  7. 7. Ein Besuch der Staatsoper oder eines Konzerts im berühmten Musikverein
  8. 8. Mit dem Riesenrad im Prater fahren, um die Stadt von oben zu sehen
  9. Ins Museum gehen (um all die Schätze zu sehen, würde man mehrere Wochen brauchen, deshalb müssen Sie sich wohl entscheiden – zur Auswahl stehen unter anderem das Kunsthistorische Museum), das Naturhistorische Museum), das Museum für angewandte Kunst, das Leopoldmuseum (mit zahlreichen Werken von Schiele und Klimt), das Obere Belvedere (das die größte Klimt-Sammlung, inklusive den berühmten „Kuss“ beherbergt) oder die Albertina (wo Sie Dürers “Hase” finden). Sie haben also die Qual der Wahl!
  10. Im Sommer die Gegend um die Alte und Neue Donau erkunden – und im Winter die wundervolle Atmosphäre auf einem der Weihnachtsmärkte genießen. 

 

Der öffentliche Nahverkehr in Wien funktioniert unglaublich gut – und man braucht praktisch keinen Fahrplan, da die Taktung von Bussen und Bahnen so hoch ist. Innerhalb der Stadtgrenze können Sie sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem und problemlos bewegen. Eine Einzelfahrt kostet 2,20 Euro, das Ticket ist für 90 Minuten gültig. Wenn Sie vorhaben, viel herumzufahren, ist es am einfachsten und günstigsten, ein Ticket für 24 Stunden (7,60 Euro), 48 Stunden (13,30 Euro) oder 72 Stunden (16,50 Euro) zu lösen. Tickets können an allen U-Bahn-Stationen am Automaten und an größeren Stationen auch am Schalter erworben werden. Bitte vergessen Sie nicht, Ihr Ticket vor Fahrtantritt zu entwerten. Einzelfahrkarten für Straßenbahn und Busse können in der Tram bzw. beim Busfahrer gekauft werden. Um zum Meeting Point von Good Vienna Tours vor der Albertina zu gelangen, nehmen Sie die U1, U2 oder U4, steigen am Karlsplatz aus und nehmen den Ausgang „Oper“, um die Sie anschließend herumgehen. An der Hinterseite der Oper werden Sie schon unseren grünen Schirm sehen. Mit den Tramlinien 1, 2, 0, D oder 72 erreichen Sie uns ebenfalls: Steigen Sie an der Haltestelle Kärtner Ring/Oper” an der Ringstraße aus, von dort ist es ein zweiminütiger Fußweg zur Albertina.  

Weihnachten ist in Wien die besinnliche Zeit, die ganze Innenstadt ist festlich geschmückt und strahlt im Glanz der Weihnachtsbeleuchtung. Viele Einheimische, aber auch Touristen können es gar nicht erwarten, bis in der zweiten Novemberhälfte die ersten Weihnachtsmärkte eröffnen. In der historischen Altstadt gibt es einen rund um den Stephansdom, doch auch auf den Weihnachtsmärkten am Rathaus, im Hof des Museumsquartiers oder beim Schloss Schönbrunn können Sie Glühwein, Punsch und frisch geröstete Mandeln und Kastanien probieren und weihnachtliches Kunsthandwerk bestaunen 

In zwei Hitlisten nimmt Wien regelmäßig eine Spitzenposition ein: Da ist einmal das Ranking, das Wien schon mehrere Male zur lebenswertesten Stadt der Welt gekrönt hat – und da ist eine andere Umfrage, in der Österreichs Bevölkerung von hier lebenden Ausländern zur unfreundlichsten und mürrischsten Spezies weltweit „gekürt“ wurde. Aber keine Panik! Auch wenn die Wiener auf den ersten Blick etwas harsch und griesgrämig erscheinen mögen, werden Sie schnell feststellen, dass sie im Grunde herzensgute Menschen sind. Hierzu ein paar Tipps, wie Sie sich bei den Wienern schnell beliebt machen können:  


  1. Sagen Sie zur Begrüßung “Grüß Gott!” und meiden Sie tunlichst “Guten Tag!” – wir sind schließlich nicht in Deutschland! Neben „Grüß Gott“ wird in Österreich gerne „Servus“ zur lockeren, eher informellen Begrüßung gebraucht. 
  2. 2. Sagen Sie “Danke” und „Bitte“ – das kommt überall gut an.
  3. Bestellen Sie keinen Cappuccino – in Wien heißt es „Melange“. 

Der Wiener Zoo liegt auf dem Gelände von Schloss Schönbrunn, der Sommerresidenz von Kaiserin Sisi, und ist der älteste Tiergarten Europas (eröffnet 1752!). Der Schönbrunner Zoo beherbergt eine außergewöhnliche Tierschau angefangen bei den berühmten Panda-Zwillingen über Orang-Utans, Eisbären, Giraffen, Koalas und Sibirische Tiger bis hin zu Nashörnern und Nashornvögeln, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Von der Innenstadt aus ist der Wiener Zoo einfach mit der U-Bahn (U4, Haltestelle Hietzing) zu erreichen.